Jan

Lemon Amiga

Meine ersten Videospielerfahrungen machte ich auf einem Schneider CPC 464, aber mein Herz gehört bis heute der Amiga-Modellreihe von Commodore. Wer in meinem Freundeskreis damals keine Konsole von Nintendo, Sega oder Atari besaß, auf dessen Schreibtisch thronte meist der legendäre Amiga 500. 1987 veröffentlicht stellte der Tastaturrechner eine preisgünstige Alternative zu größeren Büromaschinen dar. Er verfügte über einen mit 7.14 MHz getakteten Motorola MC68000 Prozessor und war in der Grundversion mit 512Kb RAM-Speicher ausgestattet. Viele rüsteten das elegante Gerät mit einer Erweiterung auf 1Mb RAM auf, was die Ladezeit von Programmen erheblich verringerte und eine höhere Grafikqualität ermöglichte.

Festplatten für den Amiga waren damals kaum verbreitet. Programme tauschten wir auf dem Schulhof auf Disketten. Beinahe jeden Titel konnte man sich über fünf Ecken von irgendjemandem ausleihen oder tauschen. Wer neue Software kaufen wollten, der wickelte sie meistens über Anzeigen in Magazinen ab. Mein Versuch, unsere ständig wachsende Sammlung zu ordnen, stellte sich bald als unmögliches Unterfangen heraus; zu riesig und undurchschaubar war sie geworden. Mit Lemon Amiga entdeckte ich eine Datenbank, mit der eine Ordnung endlich möglich war. Weiterlesen »

Jan

Nähe in der Distanz

Bei den Gesprächen mit meinem Mentor im Rahmen von UniMento ergab sich ein Thema, das mich seit meinem Praktikum in der Burda Media Solutions GmbH im vergangenen Jahr beschäftigte. Damals war ich im Community Management dafür veranwortlich, einen lebhaften Austausch in der Community anzuregen und für eine positive Atmosphäre zu sorgen. Zu der Dialogsteuerung kam die aktive Beteiligung an Diskussionen hinzu. Diese Aufgaben erfordern den Aufbau von Beziehungen zu den aktivsten Nutzern der Community. Nach meinem Gefühl ist die beste Grundlage für solche Beziehungen eine echte Begeisterung für die Community. Ich bin absolut überzeugt davon, dass ein hohes eigenes Interesse und ein ehrlicher Austausch mit den aktivsten Mitgliedern Voraussetzungen sind, um eine Community richtig betreuen zu können. Man merkt, ob ein Community Manager nur seinen Job macht oder ob ihm/ihr die Thematik am Herzen liegt. Der Erfolg liegt in der Nähe zu den Nutzern.

Gleichzeitig erfordert die Beziehung zwischen dem Community Mangement und den Nutzern eine gewisse Distanz. Speziell wenn Konflikte auftreten oder Krisenkommunikation erforderlich wird, müssen Community Manager glaubhaft vermitteln können, ohne den Eindruck zu erwecken, bestimmte Gruppen oder Interessen zu bevorzugen. Mitunter kann es daneben notwendig sein, die Bildung mit Gruppen bestehender Nutzer zu vermeiden, wenn diese neue Nutzer bewusst ausschließen. Immer dieselben Menschen in denselben Diskussionen bedeutet Stagnation; Stagnation bedeutet das Ende der Community. Deshalb muss das Community Management zwischen den Gewohnheiten von bestehender Nutzern und den Interessen neuer Nutzer vermitteln. Darüber hinaus zählen für Community Manager auf einer professionellen Ebene primär Daten wie Page Impressions, Click Through Rates oder User Generated Content. Diese Daten bestimmten den Wert einer Community für Werbepartner. Es sind kühle Zahlen, die über das Fortbestehen der Community entscheiden. Der Erfolg liegt in der Distanz zu den Nutzern.

Community Management ist folglich ein beständiger Spagat zwischen Nähe und Distanz. Die Aufgaben der Community Manager liegen auf einer professionellen Ebene in erster Linie in der Distanz. Aus dieser Distanz heraus mit Offenheit, Ehrlichkeit und sicher auch Begeisterung für die Community eine Nähe in der Distanz zu finden, darin liegt die Herausforderung.

In den vergangenen Tagen habe ich mir einige Gedanken dazu gemacht, wie rasend schnell sich Informationen in sozialen Netzwerken mittlerweile verbreiten und ob Unwahrheiten bei der Weiterleitung überhaupt entdeckt werden. Websites, auf die Meldungen in sozialen Netzwerken verlinken, werden manchmal nur oberflächlich oder überhaupt nicht gelesen. Trotzdem leiten Nutzer die Meldungen weiter – weil sie spannend klingen oder weil sie gerne unter den Ersten sein möchten, die von der Nachricht wussten. Sie klicken unter diesen Umständen bei einer spannenden Überschrift sofort auf “Retweet” oder sie nutzen die Wall in Facebook als Linksammlung für ihre Bekannten und legen dort alles ab, was auf den ersten Blick interessant erscheint.

Entscheidend für den Erfolg einer Botschaft in diesem System ist, ob sie in den ersten 70 Zeichen (SEO-Richtwert für die Anzeige in Suchergebnissen), zum Klick auf die Meldung motiviert oder ob sie in 100 bzw. 26 Zeichen (Twitter-Richtwert, damit noch Platz für Retweets ist bzw. für Indexierung von Tweets in Suchmaschinen) zur Weiterverbreitung anregt. Bei derart kurzen Informationseinheiten ist die Prüfung des Wahrheitsgehalts nur schwer möglich. Für mich heißt das, dass sich Unwahrheiten in sozialen Netzwerken nicht nur leichter verbreiten, sondern ohne ergänzende Informationen nicht aufgedeckt werden können.

Mit den Recherchen zu dieser Thematik stehe ich noch am Anfang. Unterhaltsam und angenehm komprimiert bringen zum Beispiel einige der Beiträge des LPR-Forum Medienzukunft die Thematik auf den Punkt. (An dieser Stelle Danke an Uwe für die Empfehlung.) Forschungspublikationen, die sich fokussiert mit diesem Thema auseinander setzen, habe ich bisher noch keine gefunden. Über Hinweise freue ich mich, das Thema ist spannend!

Foto: sxc.hu | gerard79

Jan

Warum Frieden so schwierig ist

Vor einigen Tagen besuchte ich den Tag der offenen Tür der Universität der Bundeswehr in München. Die Professur für Lehren und Lernen mit Medien präsentierte ihre aktuelle Forschungsarbeit im Bereich Fahrschullehrerausbildung, Schulsport und Grundschule. Daneben besichtigte ich den Campus und besuchte die Rekrutierungsstelle. Den heißen Nachmittag ließ ich im kühlen Audimax der Universität mit einem Vortrag ausklingen. Mich interessierte, wie Prof. Carlo Masala von der Fakultät für Staats- und Sozialwissenschaften in seinem Vortrag “Warum ist Frieden so schwierig?” die Rolle der Bundeswehr für den Frieden darstellen würde. Der Grundlagenvortrag orientierte sich an drei Fragen: Was ist Gewalt? Was ist Frieden? Wie ensteht Gewalt und warum ist Frieden deshalb so schwierig?

Masala fasste als Gewalt physische Gewalt in den Blick, nicht strukturelle. Im Hinblick auf Frieden unterschied er zwischen negativem Frieden, der Konfliktursachen nicht auflöst, und positivem Frieden, der einen Friedenschluss mit dem Ziel der Inklusion der beteiligten Konfliktparteien beinhaltet. Ein Beispiel für einen solchen positiven Frieden wäre die Beteiligung der Taliban im afghanischen Parlament.

Die Ursachen, dafür, warum Frieden so schwierig ist, verortet Masala in erster Linie auf der Ebene des internationalen Systems. Im einzelnen Staat darf die Polizei zentral Zwangsgewalt ausüben, um Regelverletzungen zu sanktionieren. Im internationalen System gibt es dagegen keine zentrale Institutation, die Regelverletzungen zwischen Staaten ahndet. Wir akzeptieren deswegen, dass staatliche Kräfte wie die Bundeswehr uns schützen. Die Komplikation dabei ist, dass diese Sicherheit durch Aufrüstung hergestellt wird. Durch die Schaffung der eigenen Sicherheit fühlen sich andere Staaten bedroht. Sie rüsten in der Folge selbst auf. Krieg entsteht in diesem System aus einem Gefühl der Bedrohung, das aus einem Ungleichgewicht der Kräfte entsteht. Frieden resultiert aus einem Gleichgewicht der Kräfte und dem Gefühl, geschützt zu sein.

Dieses Prinzip kennen wir nicht nur im international System, sondern auch in Staaten selbst. Wo die Bürger nicht das Gefühl haben, dass der Staat sie schützen kann, greifen sie zu den Waffen, um sich selbst zu schützen. Ein Beispiel hierfür sind die Bemühungen, die afghanische Polizei und mit das Gefühl des Schutzes durch staatliche Zwangsgewalt wieder aufzubauen.

Wer zählt eigentlich in dieser Gesellschaft zur Leistungselite? Wie steigt man in die Leistungselite auf? Kann das jeder schaffen, unabhängig von der sozialen Herkunft? Hilft das deutsche Stipendiensystem dabei, soziale Ungleichheiten abzubauen oder verstärkt es diese im Gegenteil sogar noch? Fragen wie diese waren Gegenstand einer Diskussionsrunde am 2. Juni in der Halle der Katholischen Hochschulgemeinde Augsburg. Vor Publikum trafen zwei Kontrahenten mit gegensätzlichen Positionen aufeinander: der Soziologe Prof. Dr. Michael Hartmann und Dr. Claudia Lücking-Michel, die Generalsekräterin des Cusanuswerks. Da mich die Thematik aktuell beschäftigt, nahm ich als Zuhörer an der Veranstaltung teil.

Herr Prof. Dr. Hartmann bezog in weiten Teilen eine Position gegen das bestehende Stipendiensystem in Deutschland. Auch einen Ausbau desselben lehnte er ab. Mit dem bestehenden Fördersystem gelinge ist nicht, soziale Unterschiede auszugleichen. Tatsächliche zeigten Untersuchungen, dass es benachteiligende soziale Muster reproduziere. Bafög sei das einzige System, welches spürbar zu einer Ausweitung des Anteils von Arbeiterfamilien im Bildungssystem führe. Eine Ausweitung von Stipendien führe dagegen zu einer weiteren Verschärfung der sozialen Unterschiede. So werden bevorzugt diejenigen für Stipendien vorgeschlagen, die schon früh auf Leistung sozialisiert und für die Auswahlkriterien des Stipendiensystems getrimmt sind. Diese verstärke erneut die soziale Selektion. Weiterlesen »

Früher oder später sind alle Studierenden auf der Suche nach einem Thema für die Abschlussarbeit. Ich selbst habe im Bachelorstudium lange hin und her überlegt. Ich legte mich erst kurz vor dem Tag fest, an dem ich das Vorhaben im Kolloquium vorstellte. Welchen Aufbau die Arbeit haben sollte und welche Methode ich dabei anwenden wollte – dass wusste ich schon früh. Schwieriger fiel mir die Suche nach einem geeigneten Forschungsgegenstand und den dazu passenden Fragestellungen.

Eine wertvolle Orientierung waren mir dabei vier Arbeiten aus meinem Studiengang, die wir mit den allerersten Beiträgen auf w.e.b.Square verfügbar machten. Alle vier waren mit sehr guten Ergebnissen in dem Gutachterprozess hervorgegangen. Nachdem ich mich in die Texte eingelesen hatte, fiel es mir leichter mich bei meiner eigenen Arbeit zu entscheiden.

Acht weitere solcher ausgezeichneter Werke finden sich in der Ausgabe 03/2010 von w.e.b.Square, die wir gestern eingepflegt haben. Die Anmeldetermine für Abschlussarbeiten stehen schon wieder an. In der Redaktion haben wir uns deshalb entschieden, genau zu diesem Zeitpunkt einige der besten der vergangenen Semester verfügbar zu machen.

Twittern und Bloggen: Kennt jeder, macht jeder, gefällt jedem – ein alter Hut. Wirklich? Wie ist das, twittern und bloggen tatsächlich so viele Leute? Sind das die zukunftsweisenden Kommunikationsmittel unserer Zeit? Und die wichtigste Frage: Was bringt das alles überhaupt? Es ist ein kontroverses Thema, das wir in der neuen Ausgabe von w.e.b.Square behandeln möchten. Immer wieder beobachten wir heiß geführte Diskussionen um Sinn und Unsinn der gesamten Blogosphäre, um Wissenschaftlerblogs, um die Begrenzung der Zeichen bei Twitter und die befürchtete Verunstaltung der Sprache, um “sinnlose” Informationen, um den Nutzen der Kommentarfunktion und vieles mehr. Diese Liste könnte beinahe endlos fortgeführt werden und es wird deutlich: Hier besteht nicht nur in wissenschaftlicher Hinsicht Aufklärungs- und Kommunikationsbedarf, auch für emotional geführte Meinungsdebatten muss Raum geschaffen werden.

Deshalb wollen wir mit der w.e.b.Square-Ausgabe im Herbst 2010 neue Wege beschreiten: Neben wissenschaftlichen Arbeiten gibt es zu diesen kontroversen Themen nun auch die Möglichkeit, persönliche Ansichten kund zu tun: Was ist eure Meinung, welche Erfahrungen habt ihr bereits gemacht? Mit unserem aktuellen Call for Papers rufen wir Studierende zum Schreiben von zwei- bis dreiseitigen Plädoyers auf. Wissenschaftliche Arbeiten sollten eine Länge von ungefähr sechs bis acht Seiten haben. Die Redaktion von w.e.b.Square veröffentlicht Texte nach redaktioneller Sichtung in der Ausgabe vom Herbst 2010. Ich bin gespannt auf zahlreiche interessante Eingänge!

ittern und Bloggen: Kennt jeder, macht jeder, gefällt jedem – ein alter Hut. Wirklich? Wie ist das, twittern und bloggen tatsächlich so viele Leute? Sind das die zukunftsweisenden Kommunikationsmittel unserer Zeit? Und die wichtigste Frage: Was bringt das alles überhaupt?

Es ist ein höchst kontroverses Thema, das wir in der neuen w.e.b.Square-Ausgabe behandeln möchten. Immer wieder beobachten wir heiß geführte Diskussionen um Sinn und Unsinn der gesamten Blogosphäre, um Wissenschaftlerblogs, um die Begrenzung der Zeichen bei Twitter und die befürchtete Verunstaltung der Sprache, um „sinnlose“ Informationen, um den Nutzen der Kommentarfunktion und vieles mehr. Diese Liste könnte beinahe endlos fortgeführt werden und es wird deutlich: Hier besteht nicht nur in wissenschaftlicher Hinsicht Aufklärungs- und Kommunikationsbedarf, auch für emotional geführte Meinungsdebatten muss Raum geschaffen werden.

Deshalb wollen wir mit der w.e.b.Square-Ausgabe im Herbst 2010 neue Wege beschreiten: Neben wissenschaftlichen Arbeiten gibt es zu diesen kontroversen Themen nun auch die Möglichkeit, persönliche Ansichten kund zu tun: Was ist eure Meinung, welche Erfahrungen habt ihr bereits gemacht? Mit diesem Call rufen wir Studierende zum Schreiben von zwei- bis dreiseitigen Plädoyers auf. Wissenschaftliche Arbeiten sollten eine Länge von ungefähr sechs bis acht Seiten haben. Die Redaktion von w.e.b.Square veröffentlicht eure Texte nach redaktioneller Sichtung in der Ausgabe vom Herbst 2010. Wir freuen uns auf zahlreiche interessante Eingänge!

UniMentoHeute nahm ich zusammen mit knapp 20 weiteren Teilnehmern an dem zweiten Workshop im Rahmen von UniMento teil. Das Programm bietet für ausgewählte Studierende der Universität Augsburg ein Jahr lang Mentoring zur Förderung der beruflichen Integration. Als Mentoren tauschen sich Fachkräfte aus dem jeweiligen Berufsziel der Teilnehmer regelmäßig mit uns Mentees aus. Parallel dazu finden Workshops zu berufsrelevanten Themen statt. Der erste Workshop im Februar beinhaltete ein ausführliches Gendertraining. Im Rahmen des zweiten Workshop erhielten wir die Gelegenheit, unsere persönlichen Stärken zu ermitteln, zu analysieren und im Hinblick auf unsere Karriereziele zu reflektieren.

Angeleitet von der Trainerin Alexandra Hagemann aus der Agentur IRIS HAAG® Training & Beratung nutzten wir das G.R.E.I.K. Stärkeprofil®, um eine individuelle Orientierung über acht Hauptstärken auf den beiden Achsen extrovertiert-introvertiert und sachorientiert-menschorientiert zu ermitteln. Angenehm an der Methode finde ich, dass ihre Ergebnisse keine Einordnung in feste Kategorien von Persönlichkeitstypen implizieren, sondern nur persönliche, veränderliche Persönlichkeitstendenzen darstellen. Mir hat die Diskussion des Stärkeprofils in der Gruppe geholfen, meine eigenen Stärken besser zu reflektieren. Ich glaube auch, dass ich eine wertvolle Orientierung erhalten habe, meine eigenen Stärken gegenüber anderen Menschen besser zu artikulieren und mich gleichzeitig auf die Bedürfnisse anderer Menschen besser einzustellen. Dies wiederum führte dazu, dass ich im Workshop ein höheres Selbstbewusstsein im Sinne eines Selbst-Bewusst-Seins entwickelte. Was ich darüber hinaus mitgenommen habe, ist, dass man eigene Stärken nicht unterdrücken kann. Deshalb ist es wichtig, einen Abgleich zwischen ihnen und der angestrebten Arbeitsstelle vorzunehmen. Weiterlesen »

Interaktivität in ErlebnisweltenMit Vergnügen habe ich in den letzten Wochen noch einmal Bastis vor zwei Jahren veröffentlichte Masterarbeit “Interaktivität in Erlebniswelten” gelesen. Mit einem außergewöhnlichen persönlichen Aufwand beschreibt er darin Erlebniswelten als Schöpfung künstlicher oder alternativer Realitäten, welche das intensive Erleben ihrer Besucher zum Ziel haben. Als Vorlage für seine Ausführungen dient ihm dabei vor allem das Konzept des Freizeitparks von Walt Disney Imagineering. Anhand dieses liefert er einen Überblick zu den Modelltypen von Erlebniswelten, vom rumpeligen Rundfahrgeschäft zur aufwändigen Safari in einer simulierten Savanne.  Es gelingt ihm ausgesprochen gut, geschichtliche und theoretische Aspekte dieser Attraktionen zu einer anregenden Lektüre zu verbinden. Als zentrales Konzept arbeitet er dabei den Zusammenhang von Kontrolle und Kontrollverlust in Erlebniswelten heraus.

Kontrollverlust impliziert die Frage nach der Selbst- und Fremdbestimmung in einer Erlebniswelt. Besucher eines Freizeitparks geben freiwillig die Kontrolle über ihre Handlungen an die Gestalter des Parks auf: Im Besucherstrom wird man mittels Zäunen, Warteschlangen und Fast-Pass-Tickets gezielt durch die Anlagen geleitet, nach dem Einrasten des Bügels in der Geisterbahn ist man der Attraktion ausgeliefert. Mit diesem Spannungsfeld der ethisch fragwürdigen Beeinflussung von Menschenmassen setzt sich die Arbeit ebenso auseinander wie mit Möglichkeiten, Erlebniswelten über Fahr- und Schaugeschäfte hinaus interaktiver als bislang zu gestalten. Weiterlesen »

Managerprofil 01Endlich habe ich die Zeit gefunden, die kürzlich erschienene erste Ausgabe von “Managerprofil” zu lesen. Die Publikationsreihe behandelt Themen rund um Community Manager bzw. Community Management und soll mehrmals im Jahr erscheinen. Alle Inhalte erstellt Dirk Songür vom BVCM derzeit noch in Eigenregie. Wenn das Format erfolgreich anläuft, soll das Konzept zusammen mit weiteren Autoren ausgeweitet werden. Die derzeitige Ausrichtung von Managerprofil verfolgt vorerst nicht das Ziel einer Nachrichtenplattform, sondern die Funktion eines Impulsgebers. Ganz konkret fokussiert die erste Ausgabe strategische und operative Aufgaben, die Community Manager in unterschiedlichen Arbeitsbereichen wahrnehmen. Weiterlesen »

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