Archiv des Monats vom März, 2010

imbDer Digicampus ist die zentrale Plattform zur virtuellen Unterstützung von Studium und Lehre an der Universität Augsburg. Es handelt sich um ein Webportal, in das bestehende Plattformen und Tools im Bereich E-Learning und Campus Management unter einer einheitlichen Benutzeroberfläche integriert werden. Zukünftig wird das Modul Demokratix es den Studierenden im Digicampus ermöglichen, Problemfelder in Studium und Lehre aufzudecken, Lösungen zu ermitteln und Umsetzungen zu melden. In den Projekt bin ich über Betatests, Besprechungen und ein wenig Öffentlichkeitsarbeit seit vergangenem Jahr involviert. Da wir momentan die Implementierung in den Digicampus vornehmen, möchte ich die drei Phasen von Demokratix vorab schon einmal kurz skizzieren. Weiterlesen »

w.e.b.SquareWie Sandra und Tamara bereits berichteten ist seit heute Vormittag der neue und wie ich finde sehr gelungene w.e.b.Square-Imagefilm veröffentlicht. Ich schließe mich Sandra an: w.e.b.Square zeigt, dass Lehre an der Universität anregender, anspruchsvoller und praxisnaher umgesetzt werden kann als in Form der klassischen Doppelstruktur von Vorlesungen und Seminaren. Der von Studierenden der Medien & Kommunikation produzierte Film greift die jährliche w.e.b.Square-Tagung auf, die neben dem Online-Magazin und den Seminaren ein wichtiger Teil von w.e.b.Square ist. In diesem Jahr hatte die Tagung das Thema “Bekannt, befreundet, vernetzt”. Studentische Referenten und Gäste diskutierten darüber, wie soziale Netzwerke unser Leben prägen. Videomitschnitte der Tagung sind in w.e.b.Square abrufbar, die dazugehörige Ausgabe von w.e.b.Square steht ebenfalls frei zur Verfügung.

Wie soziale Netzwerke unser Leben prägen

Cmap Tools LogoMit der Visualisierung von Konzepten arbeite ich seit Oktober 2004. Gabi war es damals ein Anliegen, uns Concept Mapping und Mind Mapping als Techniken schon zu Beginn unseres Studiums an der Universität Augsburg nahezubringen und uns dazu befähigen, sie für unseren Umgang mit komplexem Wissen gezielt einzusetzen. Mapping hat mir geholfen bei der Vorbereitung von Klausuren, um meine Gedanken zu systematisieren und um in Projektgruppen Ideen zu sammeln. Derzeit habe ich parallel vier Werkzeuge für unterschiedliche Zielrichtungen von Mapping auf meinem Arbeitsrechner installiert. Meine Erfahrungen mit diesen und meine Empfehlungen, welches Programm für welchen Zweck besonders geeignet ist, möchte ich in diesem Beitrag weitergeben. Weiterlesen »

Jan

Beitrag in M&K erschienen

M&KIm Rahmen meiner Anstellung als Wissenschaftliche Hilfskraft an der Professur für Kommunikationswissenschaft der Universität Augsburg arbeitete ich unter anderem in dem Forschungsprojekt “News value and narrativity in professional journalism and user-generated news on the www”. Meine Aufgaben schlossen Beteiligungen am Codebuch der Studie, der Codierung, der Auswertung der Daten, der Literaturrecherche und die Koautorenschaft ein. Die Ergebnisse der Studie von Prof. Christiane Eilders mit Unterstützung meiner Kommilitonen Sebastian Geißler, Michael Hallermayer und Michael Noghero sowie meiner selbst ist mittlerweile im Journal M&K – Medien & Kommunikationwissenschaft erschienen. Der Titel lautet “Zivilgesellschaftliche Konstruktionen politischer Realität – Eine vergleichende Analyse zu Themen und Nachrichtenfaktoren in politischen Weblogs und professionellem Journalismus”. Die Publikation kann über die Internetpräsenz des Nomos Verlags bezogen werden.

Ich habe den fertigen Beitrag als Einzelheft und als Sonderdruck erhalten. Wer außerhalb des Autorenkreises die Beiträge lesen möchte, muss die gedruckte Ausgabe von M&K als Einzelheft oder im Abonnement erstehen. Ich weise darauf hin, weil die Problematik, ein gedruckte Ausgabe kaufen zu müssen, wie Jan Schmidt beschreibt von der DGPuK bereits 2007 diskutiert wurde. Ich hoffe, es gibt in naher Zukunft auch aktuelle Online-Ausgaben.

University of AugsburgInternet Bashing is a form of harsh, hostile attacks on persons or products that often occur among groups of Internet users. In February 2010, I completed my master’s thesis at the University of Augsburg, Germany, which explored its social dynamics. The study sought to uncover the roots behind Internet Bashing – the origin of the phenomenon itself, who the so called Internet Bashers are and what motives drive them to write these things.

Case: In order to uncover the roots behind Internet Bashing, the study focused on a prominent and up-to-date single case: the case of the movie director Uwe Boll, chair of Boll AG, a German company focused on producing and distributing films for an international market. Since his international breakthrough with the film “House of the Dead” in year 2003, film critics have been less than enthusiastic about the prolific filmmaker’s output. The Internet community has latched onto the name “Uwe Boll” and equated it with everything that is wrong with cinema, which in turn made him one of the most antagonized directors among film fans worldwide. It is by far the biggest and most intense case of Internet Bashing one can find today. Based on the high amount of diverse opinions expressed about Uwe Boll in social media on the Internet, it is an ideal case to start with. Weiterlesen »

Jan

Fachfremde Korrektur

KorrekturEs ist gerade einmal vier Wochen her, dass ich meine Masterarbeit im Prüfungsamt der Universität Augsburg abgab. Nun sitze ich schon an der nächsten Abschlussarbeit. Nur diesmal nicht an meiner eigenen, sondern an der einer Freundin. Der Text aus dem Fachbereich Europäische Kulturgeschichte steht kurz vor der Fertigstellung. Meine Aufgabe war es, seine inhaltliche Struktur noch einmal zu prüfen und auf Unklarheiten hinzuweisen.

In meiner Tätigkeit für w.e.b.Square habe ich schon viele Abschlussarbeiten gelesen, die wir in den Ausgaben des Online-Magazins veröffentlichten. Texte von Studierenden aus Fächern ohne Medienbezug habe ich dagegen bisher kaum bearbeitet. Umso interessanter war die Lektüre über das Tafelzeremoniell im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Mir fiel vor allem auf, dass sich der Text deutlich erzählerischer gestaltete, als ich es aus anderen Fachbereichen gewohnt bin. Das ist logisch, geht es doch darum, umfangreiche historische Zusammenhänge anschaulich darzustellen. Interessanterweise ist trotzdem, so habe ich mir sagen lassen, eine möglichst verschachtelte Satzstruktur erwünscht. Unter einigen Lehrenden scheint die Ansicht verbreitet zu sein, ein für den Laien möglichst unverständlicher Text sei ein Qualitätsmerkmal. Diese Disparität zwischen notwendiger Anschaulichkeit und erwünschter Sperrigkeit finde ich bemerkenswert.

Da war ich froh, dass sich die mir vorliegende Arbeit nicht unbedingt an diese Vorgaben hielt. Der Text war nicht nur interessant und fachlich fundiert, sondern auch flüssig zu lesen. Ich habe bis zu den letzten Seiten hin gerne an der Korrektur gearbeitet und so zu einem hoffentlich gelungenen Studienabschluss beitragen können.

Foto: sxc.hu | Guillermo Alvarez

Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation

TeamworkIm Rahmen meines Studiums und meiner außeruniversitären Engagements habe ich häufig in Gruppen an Projekten mitgearbeitet. Nachdem ich in letzter Zeit einige Projekte erfolgreich abschließen konnte, habe ich heute meine Erfahrungen für mich persönlich noch einmal zusammengefasst. Die folgenden Stichpunkte sind also keine Zusammenfassung von Hinweisen aus Fachpublikationen, sie beruhen ausschließlich auf meiner eigenen Reflexion.

Projektzeitpläne vereinbaren. Ein Projekt hat einen Projektanfang, eine Projektlaufzeit und ein Projektende. Diese Termine sollten möglichst frühzeitig in der Gruppe diskutiert und festgesetzt werden. Ich habe in studentischen Gruppen häufiger erlebt, dass keine hinreichenden Absprachen über Zeitpläne getroffen wurden oder Teilnehmer in entscheidenden Projektphasen unvorhergesehen nicht mehr verfügbar waren. Aber auch in betrieblichen Praktika tauchten vereinzelt solche Effekte auf. Weiterlesen »