Jan

Warum ich blogge

Mir hat es immer schon Spaß gemacht, Gedanken und Ideen aufzuschreiben. Bereits vor meiner Schulzeit benutzte ich dicke, in Kunstleder eingebunde Terminkalender meines Großvaters, die ich mit bunten Zeichnungen und etwas Text füllte. Über Comics aus der örtlichen Bibliothek (hauptsächlich Asterix, Lucky Luke und Prinz Eisenherz) hatte ich mir erste Schrifterfahrungen beigebracht, die für einzelne Wörter und Sätze reichten. Eine der glücklichsten Zeiten meines Lebens verbrachte ich während eines verregneten Sommerurlaubs im gemütlichen Innenraum des Wohnwagens meiner Eltern, wo ich dutzende Seiten mit Bildern, kleinen Geschichten und Konzepten für Brettspiele füllte. Einige Zeit später bekam ich zum sechsten Geburtstag ein Tagebuch geschenkt, in dem ich über mehrere Jahre meine Erlebnisse festhielt. Orthographisch waren die Texte natürlich recht eigenwillig, sie erinnern mich aber an einzelne Episoden aus meinem Leben, die ich sonst längst vergessen hätte, und sie rufen mir ins Gedächtnis, wie anders mein Alltag damals strukturiert war.

Wenn ich richtig zähle, ist dies seit 2005 mein viertes Blog. Ich fange nun wieder an, zu schreiben, um mich an Gedanken und Ideen zu erinnern, um sie zu kommentieren, zu reflektieren und zu analysieren. Ich möchte mindestens an jedem Sonntag in der Woche über neue Erfahrungen berichten. Inhaltlich lege ich den Fokus vorrangig auf mein Studium im Studiengang Medien und Kommunikations an der Universität Augsburg, meine Forschungsinteressen und meine Karriere. Das Blog sehe ich einerseits als persönliches Reflexionswerkzeug, andererseits erhoffe ich mir, über Kommentare Anregungen zu meinen Interessen zu erhalten.

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