Archiv für den Tag 'Trash'

lab.30Das war es also, das diesjährige Augsburger Kunstlabor lab.30 im Kulturhaus Abraxas und in der Kantine. Zwei Tage habe ich die Veranstaltung besucht. Die Mischung aus elektronischer Kunst, Konzerten und Vorführungen zieht mich immer wieder in den Bann. Auch in diesem Jahr habe ich den Besuch genossen. Am Freitag haben wir uns auf die Ausstellung konzentriert, am Samstag stand die Clubnacht im Vordergrund. Meine Favoriten waren die interaktiven Installationen Innen und Außen und Kühlrippenmessluftschnüffelleuchtstofforgel sowie die Elektro-Retro-Roboter-Punk-Trash-Formation Sputnik Booster & The Future Posers. Weiterlesen »

Jan

Konzept meiner Masterarbeit

YouTubeGestern habe ich noch einmal mit Prof. Dr. Christoph Lau vom Lehrstuhl für Soziologie der Universität Augsburg mein Konzept für die Masterarbeit zu Internet Bashing besprochen. Es freut mich, dass ich nach meiner Bachelorarbeit auch mit meiner Masterarbeit seine fachliche Unterstützung erhalte. Das Gespräch hat mir eine frische Perspektive auf das Phänomen der Schmähkritik im Internet eröffnet, insbesondere im Hinblick auf das Feld der Konsumkultur und das Forschungsprogramm der Wissenssoziologischen Diskursanalyse. Nachdem ich das Konzept nun seit 2007 dreimal in einem Plenum der Universität vorgestellt habe – zweimal im Abschlusskandidatenseminar, einmal im Rahmen der Interdisziplinären Ringvorlesung – und nachdem ich es mit meinen Betreuern abgestimmt habe, mache ich mich nun an den empirischen Teil der Arbeit.

Die Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen des Internet Bashing. Der Neologismus bezeichnet negative, schmähkritische, oftmals auch gehässige oder ehrverletzende Kommentare über Produkte. Betroffen können auch prominente Personen sein, deren Arbeit oder Persönlichkeit angegriffen wird. Folgen sind Schädigung ihres Images in den Medien sowie wirtschaftliche Schäden. Es handelt sich bei Internet Bashing um ein soziales Gruppenphänomen, das auch in den Bereich professioneller Medienakteure hineinreicht. Weiterlesen »

Jan

It came from hunger!

It came from hunger!“It came from hunger! Tales of a Cinema Schlockmeister” ist die 1996 erschienene Autobiographie des amerikanischen Regisseurs Larry Buchanan, der fünf Jahrzehnte lang als Regisseur, Produzent, Autor und Schauspieler in der Filmindustrie tätig war. In dieser Zeit war er an über 30 Produktionen beteiligt und schuf mit “Zontar, the Thing from Venus” und “Mars Needs Women” Kultfilme. Er starb am 2. Dezember 2004 kurz vor der Fertigstellung seines Bibelepos “The Copper Scroll of Mary Magdalene”. Buchanan wurde 81 Jahre alt.

Geboren wurde er am 31. Januar 1923 als Marcus Larry Seale, Jr., doch ein Studioboss von 20th-Century-Fox Pictures änderte später seinen Namen in Larry Buchanan. Der erste Film des aufstrebenden jungen Regisseurs enstand 1951: “The Cowboy” erhielt sogar eine Nominierung für den Peabody Award. Es war die letzte Auszeichnung, die Buchanan je erhalten sollte, denn in den Folgejahren produzierte er beinahe ausschließlich Exploitation-Kino für die Drive-Ins oder das Programm von American International Television. Seine Budgets betrugen selten mehr als ein Drittel der Summe, die Regisseure wie Roger Corman für ähnliche Projekte erhielten. Weiterlesen »